12 Gesetze der Dummheit: Denkfehler, die vernünftige Entscheidungen in der Politik und bei uns allen verhindern
von Henning Beck
Ideen setzen sich dann durch, wenn sie mit den Grundmotiven des menschlichen Denkens in Einklang stehen. Und um es einfach zu machen und Sie nicht mit allerlei neuropsychologischen Denkmodellen zu überfordern, reduziere ich an dieser Stelle die wichtigsten Triebfedern des menschlichen Denkens auf drei: das Streben nach Freiheit, das Streben nach Ergebnissen, das Streben nach sozialer Anerkennung. Erschwerend kommt hinzu, dass gebildete Menschen in ihrer kognitiven Hybris (und nichts anderes zeigen alle in diesem Kapitel genannten Studien) zu einer ganz handfesten Fehleinschätzung neigen: Man erfindet Wissen, auch wenn gar keins da ist.
Ideen setzen sich dann durch, wenn sie mit den Grundmotiven des menschlichen Denkens in Einklang stehen. Und um es einfach zu machen und Sie nicht mit allerlei neuropsychologischen Denkmodellen zu überfordern, reduziere ich an dieser Stelle die wichtigsten Triebfedern des menschlichen Denkens auf drei: das Streben nach Freiheit, das Streben nach Ergebnissen, das Streben nach sozialer Anerkennung.
Erschwerend kommt hinzu, dass gebildete Menschen in ihrer kognitiven Hybris (und nichts anderes zeigen alle in diesem Kapitel genannten Studien) zu einer ganz handfesten Fehleinschätzung neigen: Man erfindet Wissen, auch wenn gar keins da ist.
Wie will man Probleme kollektiv lösen, wenn wir dazu erzogen werden, ausschließlich uns selbst zu verwirklichen? Demokratien enden, wenn der Raum für eine gemeinsame Identität wegfällt.
Psychologisch zeigt sich: Erst braucht es eine vernünftige Alternative, dann kann man ein Verbot durchsetzen. Denn Menschen suchen sofort Ausweichstrategien, wenn etwas verboten wird.
Es ist ein grundsätzliches Phänomen unseres Denkens, dass wir Zusammenhänge sehen, auch wenn gar keine da sind – und zwar insbesondere dann, wenn uns die Kontrolle abhandenkommt.
"Ideen setzen sich dann durch, wenn sie mit den Grundmotiven des menschlichen Denkens in Einklang stehen. Und um es einfach zu machen und Sie nicht mit allerlei neuropsychologischen Denkmodellen zu überfordern, reduziere ich an dieser Stelle die wichtigsten Triebfedern des menschlichen Denkens auf drei: das Streben nach Freiheit, das Streben nach Ergebnissen, das Streben nach sozialer Anerkennung."
"Erschwerend kommt hinzu, dass gebildete Menschen in ihrer kognitiven Hybris (und nichts anderes zeigen alle in diesem Kapitel genannten Studien) zu einer ganz handfesten Fehleinschätzung neigen: Man erfindet Wissen, auch wenn gar keins da ist."
"Wie will man Probleme kollektiv lösen, wenn wir dazu erzogen werden, ausschließlich uns selbst zu verwirklichen? Demokratien enden, wenn der Raum für eine gemeinsame Identität wegfällt."
"Psychologisch zeigt sich: Erst braucht es eine vernünftige Alternative, dann kann man ein Verbot durchsetzen. Denn Menschen suchen sofort Ausweichstrategien, wenn etwas verboten wird."
"Es ist ein grundsätzliches Phänomen unseres Denkens, dass wir Zusammenhänge sehen, auch wenn gar keine da sind – und zwar insbesondere dann, wenn uns die Kontrolle abhandenkommt."
"Wir schätzen Risiken grundsätzlich schlecht ein, weil wir Opfer eines Denkfehlers werden, den man »Vernachlässigung des Nenners« nennen könnte (engl. denominator neglect)."
"Denn interessanterweise bringt man die Überzeugungen von Menschen eher ins Wanken, indem man ihnen die Dinge erklärt, nicht indem man seine eigene Position begründet."
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