Cover: Mentaltraining für Läufer: Weil Laufen auch Kopfsache ist
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Mentaltraining für Läufer: Weil Laufen auch Kopfsache ist

von Michele Ufer

★★★★★

Die Gründe dafür können vielfältig sein: körperliche Defizite, falsche Einstellung, unpassendes Equipment, Unterschätzung der Aufgabe, private Probleme, Pech, was auch immer. Und so suchen Sportler zumeist nach Erklärungen für Handlungsresultate. Die Ergebnisse werden dabei auf eine mögliche Ursache zurückgeführt. Forscher nennen diese Ursachenzuschreibung auch Kausalattribuierung. Statt Probleme zu analysieren, wird der Blick konsequent auf Ziele gerichtet. Statt unsere Aufmerksamkeit auf eher negative Sachverhalte zu richten, die in der Vergangenheit liegen und nicht gut funktionierten, lenken wir unsere Energien auf positive, zukünftige Ergebnisse. Das stößt eher positive Lernprozesse an, macht mehr Spaß und ist motivierender.

Core Learnings
01

Die Gründe dafür können vielfältig sein: körperliche Defizite, falsche Einstellung, unpassendes Equipment, Unterschätzung der Aufgabe, private Probleme, Pech, was auch immer. Und so suchen Sportler zumeist nach Erklärungen für Handlungsresultate. Die Ergebnisse werden dabei auf eine mögliche Ursache zurückgeführt. Forscher nennen diese Ursachenzuschreibung auch Kausalattribuierung.

02

Statt Probleme zu analysieren, wird der Blick konsequent auf Ziele gerichtet. Statt unsere Aufmerksamkeit auf eher negative Sachverhalte zu richten, die in der Vergangenheit liegen und nicht gut funktionierten, lenken wir unsere Energien auf positive, zukünftige Ergebnisse. Das stößt eher positive Lernprozesse an, macht mehr Spaß und ist motivierender.

03

Prinzipiell geht es darum, durch den Einsatz von mentalem Training die eigene Selbstführungs- bzw. Selbstregulationsfähigkeit zu verbessern. Es geht darum, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass wir die Dinge, die wir uns vornehmen, auch tatsächlich wie gewünscht erreichen, ganz gleichgültig, welche konkreten Ziele wir auch verfolgen mögen.

04

Ich etablierte folgende Verknüpfung: Wenn ich das Bild oder Symbol vom Licancabur (innerlich) sehe, aktiviere ich dieses grandiose Gefühl von Stolz und Stärke wie damals auf dem Berggipfel und gleichzeitig durchströmt meinen Körper die Gewissheit, dass ich anstrengende und exotische Abenteuerprojekte richtig gut bestehen kann.

05

Persönlichkeitseigenschaften, wie Optimismus, Selbstwert, Selbstwirksamkeit, aber auch soziale Beziehungen zu anderen Menschen sowie die Aktivierung positiver Gefühle im Alltag wirken sich förderlich auf die Immunabwehr aus und führen nachweislich zu schnelleren Heilerfolgen nach Verletzung oder Operationen.

Top Highlights
"Die Gründe dafür können vielfältig sein: körperliche Defizite, falsche Einstellung, unpassendes Equipment, Unterschätzung der Aufgabe, private Probleme, Pech, was auch immer. Und so suchen Sportler zumeist nach Erklärungen für Handlungsresultate. Die Ergebnisse werden dabei auf eine mögliche Ursache zurückgeführt. Forscher nennen diese Ursachenzuschreibung auch Kausalattribuierung."
"Statt Probleme zu analysieren, wird der Blick konsequent auf Ziele gerichtet. Statt unsere Aufmerksamkeit auf eher negative Sachverhalte zu richten, die in der Vergangenheit liegen und nicht gut funktionierten, lenken wir unsere Energien auf positive, zukünftige Ergebnisse. Das stößt eher positive Lernprozesse an, macht mehr Spaß und ist motivierender."
"Prinzipiell geht es darum, durch den Einsatz von mentalem Training die eigene Selbstführungs- bzw. Selbstregulationsfähigkeit zu verbessern. Es geht darum, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass wir die Dinge, die wir uns vornehmen, auch tatsächlich wie gewünscht erreichen, ganz gleichgültig, welche konkreten Ziele wir auch verfolgen mögen."
"Ich etablierte folgende Verknüpfung: Wenn ich das Bild oder Symbol vom Licancabur (innerlich) sehe, aktiviere ich dieses grandiose Gefühl von Stolz und Stärke wie damals auf dem Berggipfel und gleichzeitig durchströmt meinen Körper die Gewissheit, dass ich anstrengende und exotische Abenteuerprojekte richtig gut bestehen kann."
"Persönlichkeitseigenschaften, wie Optimismus, Selbstwert, Selbstwirksamkeit, aber auch soziale Beziehungen zu anderen Menschen sowie die Aktivierung positiver Gefühle im Alltag wirken sich förderlich auf die Immunabwehr aus und führen nachweislich zu schnelleren Heilerfolgen nach Verletzung oder Operationen."
"Fazit: Allein der intensive Glaube an Heilung (oder Krankheit) aktiviert massiv die eigenen Selbstheilungs- (oder Destruktions-)Kräfte und sorgt für positive oder negative physiologische Veränderungen im Körper bzw. Gehirn, ganz ohne äußeres bzw. bewusstes Zutun."
"Wer gut werden will, muss viel Zeit investieren. Wer sehr gut werden will, muss sehr viel Zeit in die Entwicklung seiner Fähigkeiten investieren. Von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, gibt es in der Regel keine Abkürzung zum Erfolg."

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