2023

Muskeln – die Gesundmacher: So bleiben wir fit, schlank und mental in Balance

von Ingo Froböse

★★★★★

Obgleich wir wissen, dass Sportler häufig Defizite des Spurenelements Zink aufweisen, wird es leider im Sport häufig vergessen. Zink beeinflusst die muskuläre Leistungsfähigkeit erheblich. Ein ausreichend hoher Zinkspiegel im Organismus beeinflusst die statische und dynamische Kraft positiv. Ein Zinkdefizit kann daher im umgekehrten Fall sogar mit der Abnahme von Muskelmasse einhergehen. Grund dafür ist in der Regel die akute Schädigung von Muskelfasern durch Training und Wettkampf, zumal Zink auch immer aus den Fasern austritt und somit verloren geht. Während des Trainings und im Aufbauprozess der Muskulatur benötigt der Organismus zwei Hauptquellen an Makronährstoffen: Kohlenhydrate und Proteine. Beide sollten in ausreichender Güte und Menge zur Verfügung stehen. Die Zufuhr kleinerer Portionen von Aminosäuren kombiniert mit Kohlenhydraten stimuliert den Anabolismus und damit den Aufbau von Muskelprotein am besten.

Core Learnings
01

Während des Trainings und im Aufbauprozess der Muskulatur benötigt der Organismus zwei Hauptquellen an Makronährstoffen: Kohlenhydrate und Proteine. Beide sollten in ausreichender Güte und Menge zur Verfügung stehen. Die Zufuhr kleinerer Portionen von Aminosäuren kombiniert mit Kohlenhydraten stimuliert den Anabolismus und damit den Aufbau von Muskelprotein am besten.

02

Bänder – Gegenspieler der Sehnen Auch unsere Bänder sind Verbindungen aus Bindegewebe zwischen zwei Knochen. Im Unterschied zu den Sehnen, die die Kraft des Muskels auf die Knochen übertragen, stützen und stabilisieren die Bänder die Gelenke, also die Verbindungen zwischen zwei Knochen. Dazu gehört, dass sie den Bewegungsspielraum des Gelenks sinnvoll begrenzen.

03

Das Immunsystem wird durch die gestressten oder gar zerstörten Mitochondrien aktiviert, und es entstehen kleine lokale Entzündungen, nur weil eine Flasche Limo mit zu viel Zucker getrunken wurde. Das passiert natürlich nicht bei der ersten Flasche, aber der regelmäßige Genuss großer Zuckermengen führt zu einer nachhaltigen Schädigung der Mitochondrien.

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Deswegen müssen vor allem Ausdauersportler in der Phase der Regeneration besonders auf die drei essenziellen verzweigtkettigen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin achten (BCAA genannt, siehe Übersicht auf Seite 119). Nach der Intensivbelastung stimulieren die BCAA die Proteinsynthese und unterstützen so direkt den Muskel(wieder)aufbau.

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Deshalb stellen Zellen, die für ihre Funktion viel Energie benötigen, das ATP vor allem über die sogenannte Atmungskette mithilfe von Sauerstoff her. Diese Form der aeroben Energiegewinnung ist effizienter als die Glykolyse und wird bei allen Ausdaueraktivitäten als primäre Quelle zur Bildung von ATP herangezogen.

Top Highlights
"Obgleich wir wissen, dass Sportler häufig Defizite des Spurenelements Zink aufweisen, wird es leider im Sport häufig vergessen. Zink beeinflusst die muskuläre Leistungsfähigkeit erheblich. Ein ausreichend hoher Zinkspiegel im Organismus beeinflusst die statische und dynamische Kraft positiv. Ein Zinkdefizit kann daher im umgekehrten Fall sogar mit der Abnahme von Muskelmasse einhergehen. Grund dafür ist in der Regel die akute Schädigung von Muskelfasern durch Training und Wettkampf, zumal Zink auch immer aus den Fasern austritt und somit verloren geht."
"Während des Trainings und im Aufbauprozess der Muskulatur benötigt der Organismus zwei Hauptquellen an Makronährstoffen: Kohlenhydrate und Proteine. Beide sollten in ausreichender Güte und Menge zur Verfügung stehen. Die Zufuhr kleinerer Portionen von Aminosäuren kombiniert mit Kohlenhydraten stimuliert den Anabolismus und damit den Aufbau von Muskelprotein am besten."
"Bänder – Gegenspieler der Sehnen Auch unsere Bänder sind Verbindungen aus Bindegewebe zwischen zwei Knochen. Im Unterschied zu den Sehnen, die die Kraft des Muskels auf die Knochen übertragen, stützen und stabilisieren die Bänder die Gelenke, also die Verbindungen zwischen zwei Knochen. Dazu gehört, dass sie den Bewegungsspielraum des Gelenks sinnvoll begrenzen."
"Das Immunsystem wird durch die gestressten oder gar zerstörten Mitochondrien aktiviert, und es entstehen kleine lokale Entzündungen, nur weil eine Flasche Limo mit zu viel Zucker getrunken wurde. Das passiert natürlich nicht bei der ersten Flasche, aber der regelmäßige Genuss großer Zuckermengen führt zu einer nachhaltigen Schädigung der Mitochondrien."
"Deswegen müssen vor allem Ausdauersportler in der Phase der Regeneration besonders auf die drei essenziellen verzweigtkettigen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin achten (BCAA genannt, siehe Übersicht auf Seite 119). Nach der Intensivbelastung stimulieren die BCAA die Proteinsynthese und unterstützen so direkt den Muskel(wieder)aufbau."
"Deshalb stellen Zellen, die für ihre Funktion viel Energie benötigen, das ATP vor allem über die sogenannte Atmungskette mithilfe von Sauerstoff her. Diese Form der aeroben Energiegewinnung ist effizienter als die Glykolyse und wird bei allen Ausdaueraktivitäten als primäre Quelle zur Bildung von ATP herangezogen."
"Die Hypertrophie, also das Wachstum des Gewebes durch aktive und erschöpfende Muskelarbeit, ist wissenschaftlich anerkannt und unbestritten. Bei der Hyperplasie hingegen, der Vergrößerung des Gewebes durch Zunahme der Zellzahl, gibt es noch großen Forschungsbedarf, um sie eindeutig nachweisen zu können."

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