Unsere Welt neu denken: Eine Einladung
von Maja Göpel
Unser Konsumverhalten im reichen Westen ist nur durch die Externalisierung der Kosten möglich. Es macht uns auch nicht glücklich, Besitz und Status als Marker für unseren Selbstwert zu setzen. Die Rolle und Art von Konsum in unseren Gesellschaften zu ändern ist daher ein wichtiger Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Die Versöhnung von sozialen und ökologischen Zielen sollte dabei im Zentrum stehen. »Eigentum stellt Verantwortung sicher und wirkt der Vernachlässigung entgegen. Diese Funktionen sind richtig und wichtig. Aber Eigentum kann kein Absolutum sein, weil es in erster Linie eine soziale Funktion erfüllen soll, nicht eine individuelle: Es soll Arbeitsteilung unter Unbekannten ermöglichen, nicht Akkumulation.
Unser Konsumverhalten im reichen Westen ist nur durch die Externalisierung der Kosten möglich. Es macht uns auch nicht glücklich, Besitz und Status als Marker für unseren Selbstwert zu setzen. Die Rolle und Art von Konsum in unseren Gesellschaften zu ändern ist daher ein wichtiger Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Die Versöhnung von sozialen und ökologischen Zielen sollte dabei im Zentrum stehen.
»Eigentum stellt Verantwortung sicher und wirkt der Vernachlässigung entgegen. Diese Funktionen sind richtig und wichtig. Aber Eigentum kann kein Absolutum sein, weil es in erster Linie eine soziale Funktion erfüllen soll, nicht eine individuelle: Es soll Arbeitsteilung unter Unbekannten ermöglichen, nicht Akkumulation.
Das ist das Vertrackte an der Tyrannei der kleinen Entscheidungen: dass sie keine übergeordnete Instanz kennt, die von einer höheren Perspektive aus überprüft, ob die Summe der Einzelinteressen tatsächlich für alle einen Nutzen herbeiführt.
Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist in der gleichen Zeit von 28,4 Billionen Dollar auf 82,6 Billionen gestiegen. Aber von jedem Dollar mehr sind nur fünf Prozent bei den unteren sechzig Prozent der Weltbevölkerung angekommen.
Er war der Meinung, das grundlegende Problem der Welt sei, dass die Entscheider, die Reichen und Mächtigen, keinen Vorteil in einer Verteilung von Macht und Ressourcen sähen, die von der gerade bestehenden abweicht.
"Unser Konsumverhalten im reichen Westen ist nur durch die Externalisierung der Kosten möglich. Es macht uns auch nicht glücklich, Besitz und Status als Marker für unseren Selbstwert zu setzen. Die Rolle und Art von Konsum in unseren Gesellschaften zu ändern ist daher ein wichtiger Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Die Versöhnung von sozialen und ökologischen Zielen sollte dabei im Zentrum stehen."
"»Eigentum stellt Verantwortung sicher und wirkt der Vernachlässigung entgegen. Diese Funktionen sind richtig und wichtig. Aber Eigentum kann kein Absolutum sein, weil es in erster Linie eine soziale Funktion erfüllen soll, nicht eine individuelle: Es soll Arbeitsteilung unter Unbekannten ermöglichen, nicht Akkumulation."
"Das ist das Vertrackte an der Tyrannei der kleinen Entscheidungen: dass sie keine übergeordnete Instanz kennt, die von einer höheren Perspektive aus überprüft, ob die Summe der Einzelinteressen tatsächlich für alle einen Nutzen herbeiführt."
"Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist in der gleichen Zeit von 28,4 Billionen Dollar auf 82,6 Billionen gestiegen. Aber von jedem Dollar mehr sind nur fünf Prozent bei den unteren sechzig Prozent der Weltbevölkerung angekommen."
"Er war der Meinung, das grundlegende Problem der Welt sei, dass die Entscheider, die Reichen und Mächtigen, keinen Vorteil in einer Verteilung von Macht und Ressourcen sähen, die von der gerade bestehenden abweicht."
"Aus der Natur, deren Teil der Mensch gerade noch gewesen war, wurde nun die Um-Welt, von der er sich abgetrennt hatte und die ihn ab jetzt nur noch umgibt."
"Das, was wir modernen Fortschritt nennen, ist im Prinzip nichts anderes als Ausbreiten und Ausbeuten. Expandieren und Extrahieren."
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